DNS: Unterschied zwischen den Versionen
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Vergleichen kann man den DNS mit einer Telefonauskunft. Der Nutzer kennt beispielsweise die Domain "www.google.de". Diese wird als Anfrage in das Internet geschickt und vom '''DNS''' in die jeweilige IP-Adresse umgewandelt was letztendlich zum richtigen PC/Server führt. | Vergleichen kann man den DNS mit einer Telefonauskunft. Der Nutzer kennt beispielsweise die Domain "www.google.de". Diese wird als Anfrage in das Internet geschickt und vom '''DNS''' in die jeweilige IP-Adresse umgewandelt was letztendlich zum richtigen PC/Server führt. (sog. '''Forward Lookup''') | ||
Das Gegenteil nennt sich '''"Reverse Lookup"'''. Dazu jedoch später mehr! | |||
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Auf dem "Rückweg" speichert sich dann ISP DNS Server, Router und bspw. Browser die erhaltenen Informationen für eventuelle spätere Aufrufe. | Auf dem "Rückweg" speichert sich dann ISP DNS Server, Router und bspw. Browser die erhaltenen Informationen für eventuelle spätere Aufrufe. | ||
== DNS in Verbindung mit VPN == | == DNS in Verbindung mit VPN == | ||
Aktuelle Version vom 15. Februar 2021, 07:27 Uhr
Grundlagen
[Bearbeiten]Was bedeutet DNS?
[Bearbeiten]DNS ist die Abkürzung für "Domain Name Service".
Einfache Erläuterung
[Bearbeiten]Der DNS dient zur Aliasierung einer IP-Adresse was bedeutet, dass er einer IP-Adresse (welche aus Zahlen besteht, abgesehen von der IPv6 aus Hexadezimalzahlen (0-9, A-F)) einen lesbaren bzw. leichter merkbaren Namen gibt.
Die IP-Adresse wird sozusagen hinter Buchstaben verschlüsselt.
Wie sieht ein DNS Name aus?
[Bearbeiten]Beispiel für einen DNS Namen wäre: www.google.de
Dabei besteht ein DNS-Name bzw. eine Adresse immer aus 3 Teilen und wird von hinten nach vorne gelesen:
1. Die Top Level Domain (kurz TLD)
In unserem Beispiel wäre das die Endung ".de".
.de ist sogar eine sogenannte Country Code Top Level Domain im Gegensatz zu z.B. ".info" oder ".org"
2. Die Second Level Domain (kurz SLD)
In unserem Beispiel: google
3. Das Domain Name System
In unserem Beispiel: www
"www" wird oftmals für einfache Webadressen benutzt. Es gibt jedoch beispielsweise auch "mail" für Mailserver oder "ftp" für FTP Server.
Grundlegende Aufgabe / Vorgehensweise
[Bearbeiten]Vergleichen kann man den DNS mit einer Telefonauskunft. Der Nutzer kennt beispielsweise die Domain "www.google.de". Diese wird als Anfrage in das Internet geschickt und vom DNS in die jeweilige IP-Adresse umgewandelt was letztendlich zum richtigen PC/Server führt. (sog. Forward Lookup)
Das Gegenteil nennt sich "Reverse Lookup". Dazu jedoch später mehr!
Als erstes wird in der Regel die Anfrage an den Betriebssystem Cache gesendet, sprich das Gerät von welchem man die Anfrage verschickt, speichert diese Daten mit und versucht sie entsprechend aufzulösen.
Wenn der Computer den DNS Namen nicht auflösen kann, wird die Anfrage an den Router weitergeleitet.
Wenn der Router die Anfrage nicht beantworten kann, wird diese an den Cache des ISP (Internet Service Provider) bspw. die Telekom weitergeleitet.
Sollte auch dieser die Anfrage nicht beantworten können, wird sie vom DNS des ISP an den Rootserver weitergeleitet.
Dieser kontaktiert den Nameserver der TLD "de" und erfragt, wie die IP-Adresse für "www.google.de" lautet.
Aufgrund der Zuständigkeit wird nun dem DNS des ISP mitgeteilt wie der Nameserver der Domain lautet und erhält vom DNS-Server der Domain die IP-Adresse zurück.
Auf dem "Rückweg" speichert sich dann ISP DNS Server, Router und bspw. Browser die erhaltenen Informationen für eventuelle spätere Aufrufe.
DNS in Verbindung mit VPN
[Bearbeiten]Hat man einen Server oder PC in seinem Netzwerk, welcher nach außen (also im Internet) erreichbar sein soll, benötigt man zwingende eine sog. öffentliche IP.
Diese wird bspw. auch unabhängig vom ISP bereitgestellt.
Ein Beispiel wäre ein Mailserver, welcher in der Regel sowohl innerhalb des eigenen Netzwerkes als auch mit der Außenwelt kommunizieren soll.
Eine solche IP ist jedoch auch unabhängig vom ISP erwerbbar. Die Lösung hierfür kann ein VPN Tunnel zu einem anderen Provider sein, über welchen die DNS Anfragen schließlich versendet werden. Die internen Anfragen bleiben jedoch "unangetastet" und werden primär von der internen Technik abgearbeitet.
Beispiel: PC greift auf Fileserver zu