Seafile Client auf Raspberry PI: Unterschied zwischen den Versionen
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Um den Client direkt mit dem Raspberry PI herunterzuladen, kann man folgenden Befehl verwenden: | Um den Client direkt mit dem Raspberry PI herunterzuladen, kann man folgenden Befehl verwenden: | ||
<code>wget -O seafile-client_4.1.6-1_armhf.tar.gz http://c64-online.com/?ddownload=4740</code> | <code>wget -O seafile-client_4.1.6-1_armhf.tar.gz http://c64-online.com/?ddownload=4740</code> | ||
oder für die neue Version: | oder für die neue Version: | ||
<code>wget -O seafile-client_4.2.8-1_armhf.tar.gz http://c64-online.com/?ddownload=4761</code> | <code>wget -O seafile-client_4.2.8-1_armhf.tar.gz http://c64-online.com/?ddownload=4761</code> | ||
Der Parameter „-O“ mit dem Dateinamen ist notwendig, da die Datei ansonsten den Namen des Download-Skriptes vom Webserver bekommt. Im Anschluss wird mit den folgenden Befehlen das Archiv entpackt und die Programme installiert: | Der Parameter „-O“ mit dem Dateinamen ist notwendig, da die Datei ansonsten den Namen des Download-Skriptes vom Webserver bekommt. Im Anschluss wird mit den folgenden Befehlen das Archiv entpackt und die Programme installiert: | ||
<code>tar -xzvf seafile-client_4.1.6-1_armhf.tar.gz | <code> | ||
tar -xzvf seafile-client_4.1.6-1_armhf.tar.gz | |||
dpkg -i libsearpc-3.0_3.0.4-1_armhf.deb | dpkg -i libsearpc-3.0_3.0.4-1_armhf.deb | ||
dpkg -i ccnet_4.1.6-1_armhf.deb | dpkg -i ccnet_4.1.6-1_armhf.deb | ||
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Nach der Installation muss zunächst ein Verzeichnis für die Konfiguration angelegt werden. Dieses kann z.B. im Home-Verzeichnis des entsprechenden Users erfolgen. In diesem Beispiel verwenden wir das Verzeichnis „.seafile“ im Home-Pfad und initialisieren die Installation: | Nach der Installation muss zunächst ein Verzeichnis für die Konfiguration angelegt werden. Dieses kann z.B. im Home-Verzeichnis des entsprechenden Users erfolgen. In diesem Beispiel verwenden wir das Verzeichnis „.seafile“ im Home-Pfad und initialisieren die Installation: | ||
<code>mkdir ~/.seafile | <code> | ||
seaf-cli init -d ~/.seafile</code> | mkdir ~/.seafile | ||
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Nun starten die den Seafile-Client als Daemon: | Nun starten die den Seafile-Client als Daemon: | ||
<code>seaf-cli start</code> | <code> | ||
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Und im Anschluss können nun die Bibliotheken auf die lokale Festplatte synchronisiert werden. Dazu muss der CLI-Client mit der folgenden Syntax aufgerufen werden: | Und im Anschluss können nun die Bibliotheken auf die lokale Festplatte synchronisiert werden. Dazu muss der CLI-Client mit der folgenden Syntax aufgerufen werden: | ||
<code>seaf-cli sync -l [ID der Bibliothek] -s [URL und Port des Seafile-Servers] -d [Lokales Verzeichnis für die Synchronisation] -u [Benutzername] -p [Passwort]</code> | <code> | ||
seaf-cli sync -l [ID der Bibliothek] -s [URL und Port des Seafile-Servers] -d [Lokales Verzeichnis für die Synchronisation] -u [Benutzername] -p [Passwort]</code> | |||
Hinweis: Die ID der Bibliothek bekommt man, indem man die Bibliothek im Browser anzeigen lässt. Die URL sieht dann so aus: | Hinweis: Die ID der Bibliothek bekommt man, indem man die Bibliothek im Browser anzeigen lässt. Die URL sieht dann so aus: | ||
<code>https://mein-seafile-server/#my-libs/lib/xxxxxxxx-xxxx-xxxx-xxxx-xxxxxxxxxxxx</code> | <code> | ||
https://mein-seafile-server/#my-libs/lib/xxxxxxxx-xxxx-xxxx-xxxx-xxxxxxxxxxxx</code> | |||
xxxxx…. ist dabei dann die ID. Somit sieht ein Aufruf dann z.B. so aus: | xxxxx…. ist dabei dann die ID. Somit sieht ein Aufruf dann z.B. so aus: | ||
<code>seaf-cli sync -l 478d3748-2343-1234-432487abe762 -s https://mein-seafile-server -d /home/pi/seafile-sync -u pi@seafile.local -p geheim123</code> | <code> | ||
seaf-cli sync -l 478d3748-2343-1234-432487abe762 -s https://mein-seafile-server -d /home/pi/seafile-sync -u pi@seafile.local -p geheim123</code> | |||
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Um den Seafile Client nach dem Booten automatisch zu starten, braucht man ein kleines Skript. Dieses kann z.B. /usr/local/bin/seafile-client-starter.sh sein. Folgende Zeilen müssen dort hinein: | Um den Seafile Client nach dem Booten automatisch zu starten, braucht man ein kleines Skript. Dieses kann z.B. /usr/local/bin/seafile-client-starter.sh sein. Folgende Zeilen müssen dort hinein: | ||
<code>#!/bin/sh | <code> | ||
set -e | #!/bin/sh | ||
/usr/bin/seaf-cli start</code> | set -e | ||
/usr/bin/seaf-cli start</code> | |||
Das Skript muss mit chmod 755 ausführbar gemacht werden, bevor wir in die Crontab einen Eintrag hinzufügen. Dazu geben muss folgender Befehl verwendet werden: | Das Skript muss mit chmod 755 ausführbar gemacht werden, bevor wir in die Crontab einen Eintrag hinzufügen. Dazu geben muss folgender Befehl verwendet werden: | ||
<code>crontab -e</code> | <code> | ||
crontab -e</code> | |||
Im Editor muss nun in die Crontab folgende Zeile hinein: | Im Editor muss nun in die Crontab folgende Zeile hinein: | ||
<code>@reboot /usr/local/bin/seafile-client-starter.sh</code> | <code> | ||
@reboot /usr/local/bin/seafile-client-starter.sh</code> | |||
Jetzt die Crontab mit STRG-O speichern und mit STRG-X den Editor verlassen. Fertig. | Jetzt die Crontab mit STRG-O speichern und mit STRG-X den Editor verlassen. Fertig. | ||
Version vom 25. Juli 2016, 08:52 Uhr
Seafile Client installieren
Seafile ist ein toller File-Cloud-Server, den es unter anderem auch für den Raspberry PI zum Download und zur einfachen Installation gibt. Dieses gilt so leider nicht für den Seafile Client. Hier gibt es nur die Quellcodes, die man selber kompilieren muss. Die Anleitung dazu ist ebenfalls relativ undurchsichtig. Daher stelle ich hier die fertigen Installationspakete zur Verfügung und beschreibe die Installation:
Nach dem Login per SSH bzw. innerhalb des Terminalfensters müssen zunächst ein paar Pakete nachinstalliert werden. Dazu müssen folgende Befehle ausgeführt werden:
apt-get update
apt-get -y install python2.7 python-setuptools python-simplejson python-imaging sqlite3
apt-get -y install autoconf automake libtool libevent-dev libcurl4-openssl-dev libgtk2.0-dev
apt-get -y install uuid-dev intltool libsqlite3-dev valac libjansson-dev libqt4-dev cmake libfuse-dev
Nun brauchst Du die Installationspakete für den Seafile-Client. Diese bekommst Du hier:
Seafile-Client 4.1.6: Download
(Der Seafile-Client ist inzwischen in der Version 4.2.6 zu haben. Jedoch ist er bis zur 4.2.4 fehlerhaft und die Synchronisation bleibt sporadisch hängen. Daher gibt es hier nach wie vor die 4.1.6 zumDownload. Diese funktioniert ebenfalls mit einem 4.2.x Server problemlos!)
Seafile-Client 4.2.6: Download
Seafile-Client 4.2.8: Download
Um den Client direkt mit dem Raspberry PI herunterzuladen, kann man folgenden Befehl verwenden:
wget -O seafile-client_4.1.6-1_armhf.tar.gz http://c64-online.com/?ddownload=4740
oder für die neue Version:
wget -O seafile-client_4.2.8-1_armhf.tar.gz http://c64-online.com/?ddownload=4761
Der Parameter „-O“ mit dem Dateinamen ist notwendig, da die Datei ansonsten den Namen des Download-Skriptes vom Webserver bekommt. Im Anschluss wird mit den folgenden Befehlen das Archiv entpackt und die Programme installiert:
tar -xzvf seafile-client_4.1.6-1_armhf.tar.gz
dpkg -i libsearpc-3.0_3.0.4-1_armhf.deb
dpkg -i ccnet_4.1.6-1_armhf.deb
dpkg -i seafile_4.1.6-1_armhf.deb
dpkg -i seafile-client_4.1.6-1_armhf.deb
Damit ist die Installation abgeschlossen.
Seafile Client initialisieren und starten
Nach der Installation muss zunächst ein Verzeichnis für die Konfiguration angelegt werden. Dieses kann z.B. im Home-Verzeichnis des entsprechenden Users erfolgen. In diesem Beispiel verwenden wir das Verzeichnis „.seafile“ im Home-Pfad und initialisieren die Installation:
mkdir ~/.seafile
seaf-cli init -d ~/.seafile
Nun starten die den Seafile-Client als Daemon:
seaf-cli start
Und im Anschluss können nun die Bibliotheken auf die lokale Festplatte synchronisiert werden. Dazu muss der CLI-Client mit der folgenden Syntax aufgerufen werden:
seaf-cli sync -l [ID der Bibliothek] -s [URL und Port des Seafile-Servers] -d [Lokales Verzeichnis für die Synchronisation] -u [Benutzername] -p [Passwort]
Hinweis: Die ID der Bibliothek bekommt man, indem man die Bibliothek im Browser anzeigen lässt. Die URL sieht dann so aus:
https://mein-seafile-server/#my-libs/lib/xxxxxxxx-xxxx-xxxx-xxxx-xxxxxxxxxxxx
xxxxx…. ist dabei dann die ID. Somit sieht ein Aufruf dann z.B. so aus:
seaf-cli sync -l 478d3748-2343-1234-432487abe762 -s https://mein-seafile-server -d /home/pi/seafile-sync -u pi@seafile.local -p geheim123
Seafile Client nach dem Booten automatisch starten
Um den Seafile Client nach dem Booten automatisch zu starten, braucht man ein kleines Skript. Dieses kann z.B. /usr/local/bin/seafile-client-starter.sh sein. Folgende Zeilen müssen dort hinein:
#!/bin/sh
set -e
/usr/bin/seaf-cli start
Das Skript muss mit chmod 755 ausführbar gemacht werden, bevor wir in die Crontab einen Eintrag hinzufügen. Dazu geben muss folgender Befehl verwendet werden:
crontab -e
Im Editor muss nun in die Crontab folgende Zeile hinein:
@reboot /usr/local/bin/seafile-client-starter.sh
Jetzt die Crontab mit STRG-O speichern und mit STRG-X den Editor verlassen. Fertig.